Dienstag, 18 März 2025 10:11

Hamburg - Mehr Autodiebstähle in Eimsbüttel

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Autodiebstahl in Hamburg Autodiebstahl in Hamburg pixabay/Foto illustrativ

Die Zahl der Autodiebstähle und Autoaufbrüche ist in Hamburg im Jahr 2024 stark gestiegen. Besonders betroffen ist der Bezirk Eimsbüttel. Laut der aktuellen Kriminalstatistik wurden dort 67,5 % mehr Autodiebstähle als im Vorjahr registriert. Während sich die Lage in anderen Teilen der Stadt entspannt hat, nimmt die Kriminalität in bestimmten Stadtteilen weiter zu.

Inhaltsverzeichnis:

Eimsbüttel verzeichnet deutlichen Anstieg der Fahrzeugdiebstähle

Insgesamt wurden in Hamburg im Jahr 2024 rund 1.700 Fahrzeuge gestohlen. Besonders auffällig ist die Entwicklung in Eimsbüttel, wo die Zahl der Autodiebstähle auf 206 Fälle gestiegen ist. Diese Statistik umfasst die Stadtteile Eimsbüttel, Rotherbaum, Harvestehude und Schnelsen. Währenddessen verzeichnete der Bezirk Bergedorf einen Rückgang der Fälle.

Nicht nur Diebstähle, sondern auch Autoaufbrüche nehmen zu. Insgesamt wurden in Hamburg etwa 12.000 Fälle gemeldet. Besonders betroffen sind Stadtteile, in denen viele Fahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen oder Straßen abgestellt werden. Hier steigt das Risiko für Diebstähle und Vandalismus.

Billstedt bleibt Hotspot für Autodiebstähle

Der Stadtteil Billstedt bleibt weiterhin der Hauptschauplatz von Autodiebstählen mit 74 registrierten Fällen. Damit liegt Billstedt an der Spitze, gefolgt von Rahlstedt und Winterhude. Die Täter schlagen vor allem dort zu, wo Fahrzeuge regelmäßig unbeaufsichtigt geparkt werden.

Beim Thema Autoaufbruch stechen die Innenstadtgebiete besonders hervor. Aber auch in Stellingen, Eppendorf, Winterhude, Wandsbek, Rahlstedt und Harburg gab es zahlreiche Fälle. Diese Entwicklung zeigt, dass die Täter gezielt in belebten Stadtteilen mit vielen parkenden Autos zuschlagen.

Polizei mahnt zur Vorsicht und gibt Verhaltenstipps

Die Polizei empfiehlt Autobesitzern, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören:

  • Nutzung gesicherter Parkplätze oder Garagen
  • Vermeidung von Wertgegenständen im Fahrzeug
  • Einsatz von Lenkradsperren oder GPS-Trackern
  • Sofortige Meldung verdächtiger Aktivitäten

Die Behörden beobachten die Situation genau und planen verstärkte Kontrollen in den betroffenen Stadtteilen. Zudem setzen sie auf verstärkte Präsenz, um potenzielle Täter abzuschrecken.

Die steigenden Zahlen in Eimsbüttel und anderen Stadtteilen zeigen, dass das Thema Autokriminalität weiterhin eine Herausforderung bleibt. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

Quelle: Tagesschau, www.globewings.net/de