Inhaltsverzeichnis:
- Bühne auf der Elbe
- Sicherheitskonzept und Genehmigungen
- Kritik und politische Diskussion
- Feuerwerk und Rahmenprogramm
Bühne auf der Elbe
Für die Veranstaltung plant das ZDF eine schwimmende Bühne, ähnlich wie beim Hafengeburtstag. Dort treten mehrere bekannte Künstlerinnen und Künstler auf. Bestätigt sind Johannes Oerding, die Boygroup Blue, die Sängerin Ayliva, die österreichische Band Wanda und die Rapperin Zah1de. Moderiert wird das Programm von Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner. Die Show soll bis zu 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer anziehen, während in Berlin zuletzt rund 60.000 Menschen gefeiert hatten.
Bereits am 30. Dezember sind öffentliche Proben mit ermäßigten Eintrittspreisen geplant. Der Vorverkauf beginnt am Mittwoch, die günstigsten Tickets kosten 32 Euro. Auch Sozialtickets zu reduzierten Preisen sind vorgesehen. Die Organisatoren rechnen mit insgesamt rund 12.000 Besucherinnen und Besuchern an beiden Tagen.
Ayliva zählt zu den Stars der ZDF-Silvestershow in Hamburg:
Film: YouTube / Kanal AYLIVA
Sicherheitskonzept und Genehmigungen
Das Bezirksamt Mitte bestätigte den Eingang eines Antrags sowie einer Veranstaltungsbeschreibung. Bevor eine Genehmigung erteilt wird, müssen jedoch noch Unterlagen wie ein Sicherheitskonzept, Aufbau- und Ablaufpläne eingereicht werden. „Wir werden diese Unterlagen im Rahmen eines Beteiligungsprozesses mit der Feuerwehr, Hafenbehörde, Polizei, Verkehrsbetrieben und weiteren zuständigen Stellen prüfen“, erklärte Nora Held vom Bezirksamt Mitte.
Die Aufbauarbeiten sollen bereits am 22. Dezember beginnen. Die Veranstaltung findet ohne finanzielle Zuschüsse der Stadt statt. Über die genauen Kosten wird noch verhandelt. Die Wirtschaftsbehörde geht derzeit von einer Summe zwischen 500.000 und 1 Million Euro aus. Sponsoren sollen einen großen Teil der Finanzierung übernehmen – ähnlich wie bei anderen Hamburger Großveranstaltungen.
Mehr Informationen über aktuelle Großveranstaltungen in Hamburg finden Sie unter Hamburger Hafen leuchtet blau.
Kritik und politische Diskussion
Kritik an der geplanten Feier kommt von der Partei Die Linke. Fraktionsvorsitzende Heike Sudmann kündigte an, in der Bürgerschaft zu beantragen, die Verhandlungen zu beenden. Ihrer Meinung nach sei es ein Unding, dass weder mit dem Bezirk noch mit Anwohnerinnen oder Netzwerken in der Hafencity gesprochen wurde. Auch die Finanzierung sei weiterhin unklar.
Die Gewerkschaft der Polizei äußerte ebenfalls Bedenken. Horst Niens sagte dem Hamburg Journal, dass eine zusätzliche Großveranstaltung an der Elbe zu einem „Masseproblem“ führen könnte. Bereits an Silvester sei das Gebiet stark frequentiert, und eine weitere Veranstaltung könne die Lage verschärfen.
Zur Sicherheit rund um den Hafen finden Sie ergänzende Berichte zu ähnlichen Themen wie gefährliche Funde am Hamburger Hauptbahnhof oder Blutiger Messerangriff in Hamburg.
Feuerwerk und Rahmenprogramm
Das geplante Feuerwerk über der Elbe soll vier Minuten dauern – halb so lang wie in Berlin. Die Organisatoren wollen die Feier kompakter und nachhaltiger gestalten. Mit dem kürzeren Feuerwerk und der schwimmenden Bühne setzt das ZDF auf eine neue Form der Silvesterunterhaltung.
Neben Musik und Lichtshow ist auch ein Rahmenprogramm für Familien vorgesehen. Die Stadt rechnet während der gesamten Veranstaltung mit geordnetem Besucherandrang. Die Hafencity wird an den Veranstaltungstagen teilweise gesperrt, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.
Hamburg positioniert sich mit diesem Event erneut als Veranstaltungsmetropole im Norden. Weitere kulturelle Highlights der Stadt, darunter der Winterdom, locken jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher an.
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Quelle: NDR, www.fox360.net/de