Inhaltsverzeichnis:
- Freibad Marienhöfe und Hallenbäder in Billstedt
- Kaifubad zieht die meisten Gäste an
- Zahlen und Einschätzung von Michael Dietel
- Zukunftspläne von Bäderland
Freibad Marienhöfe und Hallenbäder in Billstedt
Das Freibad Marienhöfe beendet die Saison bereits am Dienstag aufgrund der Ruhetagsregel. Für Badegäste gibt es Alternativen. Ab Freitag stehen die Hallenbäder und Thermen in Billstedt, Finkenwerder und Blankenese zur Verfügung. Die Kaifusole und die Bartholomäustherme folgen einen Tag später. Damit bleibt das Angebot für Schwimmerinnen und Schwimmer erhalten, wenn auch nicht mehr im Freien.
Kaifubad zieht die meisten Gäste an
An den fünf heißesten Tagen des Sommers kamen rund 20.000 Besucherinnen und Besucher täglich in die acht städtischen Freibäder. Das Kaifubad in Eimsbüttel erwies sich als besonders beliebt. An zwei Tagen war der Andrang so groß, dass die Gäste über soziale Netzwerke gebeten wurden, nicht mehr zu kommen. Viele Menschen zog es an heißen Tagen auch an die Ostsee oder an nahegelegene Badeseen.
Zahlen und Einschätzung von Michael Dietel
Der Sprecher von Bäderland, Michael Dietel, erklärte bereits Ende August, dass die Saison trotz weniger hochsommerlicher Tage nicht die gewünschte Stimmung und Besucherzahlen erreicht habe. Die Nachfrage blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Wetterlage spielte dabei eine entscheidende Rolle.
Zukunftspläne von Bäderland
Bäderland plant, das Konzept für die nächste Saison anzupassen. Das Unternehmen will sich stärker am Wetter orientieren und gegebenenfalls zwischen Hallen- und Freibädern wechseln.
- Flexible Öffnung von Thermen bei schlechter Witterung
- Beibehaltung von Freibädern bei sommerlichen Temperaturen
- Anpassung der Betriebszeiten nach Bedarf
Eine flexiblere Strategie könnte die Zahl der Gäste erhöhen und die Nutzung der Einrichtungen besser steuern.
Quelle: NDR,www.welt.sn2world.com