Donnerstag, 04 September 2025 12:41

Eisbahn in Stellingen bleibt geschlossen

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Eissport in Stellingen vorerst gestoppt Eissport in Stellingen vorerst gestoppt Pixabay/Foto illustrativ

Die traditionsreiche Eisbahn im Hamburger Stadtteil Stellingen wird in der kommenden Saison nicht öffnen. Das Bezirksamt Eimsbüttel bestätigte, dass die Dachkonstruktion nicht mehr tragfähig ist. Der geplante Start im Oktober fällt aus.

Inhaltsverzeichnis:

Marodes Dach in Stellingen

Seit über 30 Jahren überspannt eine zeltartige Konstruktion die Eisfläche. Regelmäßig wurde sie geprüft. Bei der letzten Inspektion kam der Gutachter zu einem klaren Ergebnis. Die Membran ist geschwächt und könnte zum Einsturz führen. Damit ist die Nutzung der Halle derzeit ausgeschlossen.

  • Baujahr der Überdachung: vor mehr als 30 Jahren
  • Art der Konstruktion: Zeltform
  • Ergebnis der Prüfung: Einsturzgefahr
  • Entscheidung: Saisonstart abgesagt

Auswirkungen für Eissportler

Die Schließung trifft vor allem Vereine und Schulen. Für den Westen Hamburgs bedeutet das einen deutlichen Verlust an Trainingsmöglichkeiten. Um den Bedarf aufzufangen, werden Ausweichzeiten in der Eishalle in Farmsen angeboten. Freizeitläufer können weiterhin die Bahn in den Wallanlagen nutzen.

Ersatzmöglichkeiten im Überblick

  1. Eishalle in Farmsen für Vereine
  2. Bahn in den Wallanlagen für Besucher
  3. Zeitliche Umverteilung zwischen Nutzern

Planungen für neuen Bau in Eimsbüttel

Die Stadt sieht den Standort Stellingen auch künftig als wichtig an. Kurzfristig könnte das Dach verstärkt oder entfernt werden. Langfristig ist ein kompletter Neubau im Sportpark Eimsbüttel vorgesehen. Dort soll nicht nur eine neue Eishalle entstehen, sondern auch eine Sporthalle mit Radrennbahn.

  • Geplanter Standort: Sportpark Eimsbüttel
  • Projekte: Neue Eishalle, Sporthalle, Radrennbahn
  • Zeitrahmen: offen

Zukunft des Eissports in Hamburg

Wann die Anlage in Stellingen wieder öffnen kann, bleibt unklar. Klar ist jedoch, dass der Neubau ein zentrales Projekt für den Hamburger Westen wird. Bis dahin müssen Sportler und Besucher mit Alternativen vorliebnehmen.

Quelle: NDR, www.globewings.net/de