Das ist die Somali

Die Somali ist die Langhaar-Variante der Abessinier.
Einige Abessinier besitzen ein rezessives Gen.
So können bei einem Wurf sowohl Abessinier wie auch die
Langhaar-Variante, die Somali geboren werden.
Lange hat es gedauert, bis diese Art anerkannt wurde.
Um der Rasse einen Namen zu geben, wurde in Anlehnung an den westlichen
Landesnachbarn der Name Somali gewählt – dem heutigen Äthiopien.

Die Somali ist eine schlanke, mittelgroße und muskulöse Katze.
Der Kopf hat eine Keilform mit Ohren, die breit am Ansatz sind.
Im inneren Bereich der Ohrmuschel befinden sich Haarbüschel.
Auf den Ohrspitzen hat sie luchsartige Puscheln, die meist nach dem
Kittenalter ausfallen.
Ihre großen, mandelförmigen Augen gibt es in den Farben gelb,
grün und Bernstein.
Sie steht auf mittellangen und schlanken Beinen wobei die Pfoten oval sind.
Der Schwanz ist lang und buschig.
Das halblange Fell ist weich und sehr pflegeleicht.
Die Halskrause sowie das „Höschen“ an den Hinterbeinen
sind ein besonderes Merkmal.
Um sich voll zu entwickeln benötigt die Somali  etwa 24 – 30 Monate.

Somalikatzen gibt es:
Wildfarbend, Sorrel, Black-Silver, Blue, Fawn, Sorrel-Silver,
Blue-Silver, Fawn-Silver.

Das Wesen

Sie ist eine intelligente und sehr liebenswürdige Katze, die nie gerne
alleine ist. Vorzugsweise sollte man als Halter dieser Rasse die
Alleinhaltung meiden. Wachsamkeit und Verspieltheit sind ihr Wesen.
So zum Beispiel wird Katzenspielzeug genutzt, jedoch können auch andere
alltägliche Gegenstände wie Kugelschreiber, Kleidungsstücke und Schmuck
ihre Aufmerksamkeit erwecken. Diese werden oft durch die Wohnung
getragen und an den unmöglichsten Stellen abgelegt.
Beim Spielen wird gerne der Zweibeiner gefordert.
Fangen, toben und verstecken durch alle Räume sind dann ein netter Zeitvertreib.
Es kann auch vorkommen, dass das Spielzeug apportiert wird.
Die Schmuseeinheiten werden von der Somali selbstständig und häufig
eingefordert. Da sie nie gerne alleine ist und den Menschen bei nahezu jeder
Tätigkeit begleitet, wird die Somali als sehr familienfreundlich eingestuft.
Wie auch bei anderen Rassekatzen besitzt die Somali die Fähigkeit,
geschlossene Türen und Schubladen zu öffnen. Ihre Lernfähigkeit ist
bewundernswert. Werden bei der Erziehung der Katze schnell Erfolge erzielt,
kann es aber auch passieren das in Abwesenheit der Dosenöffner schnell
eigene Hausordnungen erstellt werden.
Eine weiterer Charakterpunkt ist ihre Lebhaftigkeit. Verpönt sind lange Ruhephasen.
Die Energie, die in dieser Rasse steckt ist bewundernswert.

Das Futter

Was das Futter angeht, kann die Somali sehr stur sein.
Was sie nicht mag oder glaubt, nicht zu mögen wird konsequent ignoriert.
Da hilft es nur, noch sturer als die Somali zu sein.
Sieht es doch süß aus, wenn die Fellnase am Tisch sitzt und auf ein paar
Brocken wartet, ist es ebenso nervig. Hier sollte ein scharfes „nein“ erfolgen,
da sonst eine Gewohnheit entsteht.
Kleinere Diebstähle sind durchaus möglich, wenn man den Tisch kurz
aus den Augen lässt. Das Menschenfutter ist jedoch weitgehend
ungeeignet für die Katze, da es Gewürze und Fette enthält.
Ein paar separat gekochte Sachen wie Gemüse, Kartoffeln und Reis können
dem Futter schon beigefügt werden.
Auf  Kuhmilch sollte man unbedingt verzichten.
Die meisten Katzen sind nicht in der Lage, das in der Milch befindliche
Laktose - Enzym zu verarbeiten. Durchfall ist dann die Folge.
Bei Nassfutter sollte man darauf achten, dass kein Billigfutter an die
Etagentiger gegeben wird. Es lohnt sich allemal bei der Futterwahl auf
Fleischanteile zu schauen.
Billigangebote enthalten entschieden zuviel Wasser, was das Produkt vom
Preis her günstig erscheint lässt. Die Folge daraus ist, dass häufiger
bzw. mehr Futter benötigt wird. Auf lange Sicht werden gesparte
Gelder beim Futter wahrscheinlich zum Tierarzt getragen.
Somalikatzen haben einen sehr empfindlichen Magen.
Häufige Wechsel der Futtersorten können dem kleinen Tiger auf
den Magen schlagen. Solche Vorgänge sollte man behutsam in
4 – 5 Tagen löffelweise herbeiführen, da die Magenverstimmung
ansonsten vorprogrammiert ist.

Auch beim Trockenfutter sollte man auf Qualität achten.
Hier gibt es hoch- bzw. minderwertige Sorten die wie,
beim Nassfutter Achtsamkeit erfordern.

 
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