S*Litskattens Sofie

 
     
 

Unser A - Wurf hatte noch nicht lange ihre Geburtsstätte verlassen,
da keimte in uns eine neue Idee.
Glücklich darüber, dass die beiden ersten Kitten von „of Oriental - Light“
so gut untergebracht waren, haben wir uns vorgenommen mit der Vollfarbe
auch einen Versuch zu wagen.

 
     
 

Hierfür gab es zweierlei Gründe, die schnell dargelegt sind.
1. Unser Nophi langweilte sich, da er die Spielerei mit seinem Aton vermisste.
2. Seit wir Nophi und Romi haben, hat sich unsere Liebe zu Rasse und den beiden
Farben eher gesteigert.
Vom Charakter her sind Romi und Nophi recht unterschiedlich.

 
     
 

Das beginnt bei Romi’s Schönheitstick.
Sie kann an keinem Spiegel vorbeigehen, ohne sich darin zu betrachten.
Möglicherweise hat sie zuviel weibliche Gene. Dieses Phänomen ist aber auch
bei den menschlichen Vertretern allgegenwärtig.

 
 

Beachtlich finden wir ihre Aufnahmefähigkeit.
Reicht man den Beiden ein Leckerli
(vorzugsweise Knabberstangen - dann bist Du der Beste) nehmen sie
zaghaft, aber verschlingen es gierig. Ihre Augen glänzen dabei und sagen danke
- und mehr davon. Ist der letzte Brocken vergeben,
werden bei uns die leeren Handflächen gezeigt.
Romi versteht sofort, dass weiteres Warten zwecklos ist.

 
     
 
Nophi hingegen verweilt noch einen Katzenmoment (ca. 3 - 4 Minuten) und
beobachtet die freundliche Hand. Wir wissen, dass er in uns Zauberer sieht und
wir den Trick seiner Meinung nach beherrschen, MEHR aus dem Ärmel zu ziehen.
Irgendwann sieht er dann ein, dass ein Schläfchen konstruktiver sei.
 
     
 

In Sachen Technik hat unser Pharao ganz klar die Fellnase vorn.
Sobald wir dieses Ding aus dem Schrank holen, das hinter einem her gezogen
wird und einen Mordslärm veranstaltet, verschwindet Romi im Affentempo.
Amenophis hingegen zeigt eine Gleichgültigkeit, die wir noch nie erlebt haben.
Er liegt im Weg - permanent - als wenn er es nicht gerne sieht, dass gesaugt
wird. Sogar das Absaugen von seinem Fell ist kein Problem für ihn.
Das nennt man Ruhe und Überlegenheit ausstrahlen.

Äußerst gemächlich reagiert er dann auch, wenn er 2 - 3x aufgerufen
wurde zum Platz räumen. Erhaben steht er dann auf, um beim Weggehen mit
wackelndem Hinterteil sein Missfallen zu demonstrieren.
 
 

Wenn es darum geht, den bösen Ton in unserer Stimme hervor zu locken
braucht sich ein Vierbeiner nur auf den Tisch zu „verirren“.
Bei unserer Blacksilver-Schönheit reicht schon ein ganz vorwurfsvolles Rufen
des Namens. Sie zeigt umgehend ein schlechtes Gewissen und verlässt die Sperrzone.
King-Nophi hingegen zeigt Courage und wartet, bis man aufgestanden ist.
Dann aber sucht er schnell das Weite.
(wir glauben schon ein grinsen auf seinem Gesicht erkannt zu haben)

 
     
 

Das sind Vergleiche mit blacksilver Mädchen und wildfarbenem Jungen.
Wie verhält es sich mit einem wildfarbenem Mädchen.
Sowohl aus Neugierde wie auch Freude am Tier entschlossen wir uns,
Ausschau nach einem vollfarbenen Mädel zu halten.

 
     
 

Hier in Deutschland lagen die Linien ja recht dicht beisammen.
Unsere Suche wurde also auf das nähere Ausland ausgeweitet.
Viele Stunden suchten wir, aber es hat sich gelohnt. Wir wurden auf eine
kleine Cattery aufmerksam, die in dem Moment gerade Babys hatte.
Auch gehörte etwas Glück dazu, einer der Ersten zu sein.
Aber wir hatten scheinbar Glück.
Ein reger Mailverkehr entstand und kurz darauf wurden Planungen durchgeführt.

 
     
 

Der erste Horror war die Entfernung von knapp 1700 Kilometern nach Schweden.
Schnell war klar, dass die Strecke nur mit dem Flugzeug möglich war.
Eine Fluggesellschaft musste her, die Tiertransporte im Passagierraum erlaubte. Verständlicherweise alles möglichst günstig.
Ärztliche Bescheinigungen für die EU durften da aber auch nicht fehlen.
Alles musste gut durchdacht werden.
Sogar das Hotel mit Tierhaltung sollte nicht vergessen werden.

 
     
 

Insgesamt lief alles reibungslos und wir hatten 2 angenehme Tage in Schweden.
Der Transport unserer neuen Prinzessin verlief ohne Probleme.

 
 

Zuhause angekommen wurde S*Litskattens Sofie von Amenophis und Romantica
freudig aufgenommen. Besonders Nophi hat es Sofie angetan.
Sie ist verknallt in ihn, da sind wir sicher.
Romi, die zum Zeitpunkt der Zusammenführung gerade trächtig war, hat sich
etwas zurückgezogen. Sie mag keine Aufregung und Stress.
Das sollte auch allen recht sein, denn 14 Tage später sollte sie 3 supersüße
Kitten zur Welt bringen. Unser B-Wurf war im Anmarsch.
Die Ruhe hat sich gelohnt.

 
     
 

Sofie hat sich in unser Herz geschlichen.
Nichts ist sicher vor ihr und Nophi scheint es zu gefallen.

 
 

Oft liegen sie stundenlang auf unserem katzengerechten Balkon und sind
sich irgendwie immer einig wenn es darum geht, Blödsinn zu machen.
Ihr aufgeweckter Charakter ist beeindruckend. Sie unterhält sich gerne
mit uns, was uns daran zweifeln lässt, dass sie nur Schwedisch versteht.
Ihr Lieblingsspiel ist das Apportieren von Haarbändern. Das Spielzeug wird
hinterhältig angegriffen und meterweit durch die Wohnung geschleppt.
Erfrischend fröhlich spielt sie ihr Spiel - mit dem Haarband und mit uns.

 
 
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